Johannisbeer-Schmand-Kuchen



Die Johannisbeeren sind soweit, und zwar in Hülle und Fülle. Gut dass Marina mir erzählt hat, dass die ruhig eine Weile hängen können, auch wenn sie schon reif sind. So kann ich sie nach und nach verarbeiten.
Letztes Jahr haben wir mit Meike Johannisbeer-Sauerkirsch-Marmelade gemacht, dieses Jahr habe ich mit einem Blechkuchen gestartet: Johannisbeerkuchen mit Schmand.

Zusätzlich zum Blech habe ich etwas von Teig, Schmandcreme und Johannisbeeren abgenommen und in 2 Dessertringen gebacken. Die habe ich vorher mit Backpapier ausgelegt und unterlegt:


Das Ergebnis kann sich sehen lassen. :-)

Manöverkritik gibts trotzdem: Das war mein erster Mürbeteig, und er ist leider ziemlich trocken. Woran lags?
Kann auch sein, dass der Teig genau richtig ist, aber das Verhältnis zwischen Teig und Creme bei diesem Kuchen nicht gut passt (auf dem Blech ist der Teig ca. 3mal so hoch wie die Creme). Das werde ich mal recherchieren und dann neu ausprobieren. Johannisbeeren sind ja noch genug da.

Gelernt hab ich auch was:
Meist reicht es ja, wenn die Mengen so über den Daumen passen. Etwas mehr Zucker oder etwas weniger Mehl macht wenig aus. Bei 2 Päckchen Tortenguss machen 50ml Wasser zuviel aber ganz schön viel aus! Der Guss hat ewig gebraucht um fest zu werden.

Ach ja, lecker ist der Kuchen übrigens auch. Etwas trocken eben, aber lecker.



1 Kommentar:

  1. Nach einem Tag "Abhängen" ist der Mürbeteig im Kuchen jetzt genau richtig und außerdem prima mit der Hand zu essen, weil nix durchsuppscht.
    Ich find's super, dass der Guss nicht so dick ist und die Beeren mehr oder minder frei liegen und nur leicht gehalten werden. Dicken Guss finde ich immer suspekt.

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