Mokka-Torte



Die Mokka-Torte ist ebenfalls integraler Bestandteil des Weihnachtskaffees. Inga hat mir kurz vor Weihnachten erklärt, was man dabei beachten muss.

Zuerst werden Biskuitt-Böden hergestellt, genauso wie bei der Marzipantorte beschrieben. Der unterste Boden wird ebenfalls mit Aprikosenmarmelade eingestrichen.
Die Creme zwischen den Böden soll hier aber nach Mokka, und nicht nach Haselnuss schmecken. Deshalb werden pro Schicht
  • 1,5 Becher Sahne
  • 1/2 Packung Sahnesteif
  • 2 EL Puderzucker
  • 1/2 Tütchen Espresso-Pulver
miteinander vermischt. Diese Creme wird auf jeden Boden aufgetragen,


und die Böden werden aufeinander geschichtet. Auch hier muss aus der letzten Portion Creme etwas in eine Spritztüte gefüllt werden, um die Torte nachher zu dekorieren.

Bei der Mokka-Torte ist es wichtig, dass die Oberseite schön glattgestrichen wird. Das geht mit einem langen Spachtel aber ganz gut.


Rings um die Mokkatorte gehören Schoko-Streusel, und diese anzubringen ist ein Heidenspaß und erzeugt ein großes Chaos. :-)
Die richtige Taktik ist, die Streusel quasi von der Seite an den Kuchen heranzuwerfen. Dabei landen natürlich jeden Menge Streusel überall in der Küche. Man kann auch versuchen, die Tortenplatte etwas dabei zu kippen, aber die Gefahr ist, dass die Torte herunterrutscht. Wir haben schließlich großzügig Streusel in die Hand genommen und versucht, sie an den Tortenrand zu pressen.


Die Streusel, die oben auf der Torte und unten auf der Platte landen, kann man später wieder vorsichtig herunterkratzen.

Mit dem vorbereiteten Spritzbeutel werden dann kleine Tupfer an den Rand der Torten-Oberseite aufgebracht (ein Tupfer pro Stück). In die Mitte haben wir einen etwas größeren Tupfer gesetzt und schließlich alle Tupfer mit einer Mokka-Bohne belegt.


Die Torte schmeckt nicht so furchtbar stark nach Kaffee, was ich super fand, sondern eher wie Tiramisu. Lecker!!

Die Torte steht übrigens auf einem Drehteller von Wilton, den ich mir von ein paar Wochen zugelegt habe. (Den gibts z.B. hier.) Der ist sehr praktisch, kann auseinander genommen werden, in die Spülmaschine gesteckt werden und hilft sowohl bei Dekorieren als auch beim Anschneiden aus verschiedenen Richtungen.

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