Heidelbeertorte



Jippie! Meine erste zweitstöckige Torte! :-)

Meine Oma wird in ein paar Wochen 80 Jahre alt, und meine beiden Cousinen und ich haben beschlossen, das Nachtisch-Buffet der Feier zu übernehmen. Da soll es rote Grütze mit Buttermilchcreme geben, Erdbeer-Cupcakes und eine Torte. Das wird lecker!

Die Torte, dich ich machen möchte, habe ich vor 2 Wochen schonmal ausprobiert. Ich hatte zwar eine Idee, aber keine Ahnung und Erfahrung mit zweistöckigen Torten. Und auch das Rezept war neu für mich: Heidelbeertorte aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen.
Irgendwie habe ich dem Rezept aber sofort bedingungslos vertraut - denn nach meiner Erfahrung haben Landsenioren und Westfalen eins gemeinsam: sie können reichhaltiges und leckeres Essen zubereiten. ;-)

Auf das Rezept will ich auch gar nicht weiter eingehen (obwohl es sehr lecker war), sondern lieber auf die Dekoration.

Ich habe zwei Torten gebacken, eine mit einem 28cm-Durchmesser und eine mit einem 16cm-Durchmesser. Als ich den Tortenring (bei der kleinen) bzw. den Springformrand (bei der großen) Torte entfernt habe, sahen sie so aus:



Als nächstes habe ich die Torten mit Schokoladen-Buttercreme eingekleidet. Diese Creme kann ich wirklich sehr empfehlen, denn sie wird im Kühlschrank schön fest und eignet sich damit hervorragend als Untergrund für Fondant oder Marzipan.

Mit Hilfe einer Winkelpalette (für die Oberseite), einem Kunststoff-Spachtel aus dem Baumarkt (den ich aber nur fürs Backen verwende) (für die Seiten) und etwas Geduld habe ich die Torten ziemlich glatt einstreichen können:


Hier lohnt sich die Geduld wirklich! Je glatter die Buttercreme um die Torte liegt, desto einfach lässt sich Fondant oder Marzipan darüber in Form bringen.

Die Torten mit der Buttercreme durften ca. 1 Stunde im Kühlschrank fest werden. In dieser Zeit habe ich lila Lebensmittelfarbe in 750g Rollmarzipan eingeknetet. Das war eine ziemlich klebrige Angelegenheit, aber hier gilt wie bei Fondant: die Arbeitsplatte mit ausreichend Puderzucker bestreuen!

Das Marzipan habe ich dann in einer größeren und einer kleineren Portion ausgerollt, über das Nudelholz gelegt und auf die Torten gehoben. Das war bei der größeren Torte gar nicht so einfach, weil es eine ziemlich große Fläche Marzipan war. Zum Glück ist aber nichts gerissen, und ich konnte das Marzipan am Rand der Torten andrücken, glattstreichen und die überstehenden Teile abschneiden.

Zuletzt habe ich die Torten aufeinander gesetzt und die Blüten mit kleinen Klecksen von Zuckerguss an das Marzipan geklebt. Das Design hat sich irgendwie von selbst entwickelt. Denn als ich auf die auffälligsten kleinen Risse und Dellen Blüten geklebt hatte, war der Rand der kleineren Torte schon fast mit Blüten bedeckt, und die übrigen Blüten liefen an einer Seite der Torte herunter. Das habe ich dann einfach noch ein wenig ausgebaut.

Von innen sah die Torte übrigens so aus:


Und ich habe einiges Lob von der netten Verwandschaft und den Kollegen meines Manns bekommen, die die Torte verputzt haben. :-) Heidelbeeren und Marzipan sind eine tolle Mischung! Jetzt hoffe ich, dass für den Geburtstag meiner Oma alles glatt geht und ich die Torte genauso hinbekomme!



5 Kommentare:

  1. Die war auch echt suuuuuuuuuuper lecker und trotz der doch teils sehr süßen Zutaten, eine tolle Sommertorte!!
    LG
    Micha & Kathi

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    1. Ich hab mich gefreut, dass sie euch geschmeckt hat! :-)

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  2. Wow, die sieht ja super aus! Respekt :) !

    Liebe grüße

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  3. Diese Torte war super lecker. Wir stehen dir immer gerne als Probanden zur Verfügung :)

    Liebe Grüße

    Natalia

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    1. Das ist schön, ich freu mich auch immer über euren Besuch! :-)

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