Ausprobiert: Schokoladentransferfolie


Nanu, was ist denn das? - dachte ich vor einigen Wochen im Tortenladen meines Vertrauens. Schokoladentransferfolie, so so. Ob das wohl funktioniert?

Ich kann euch sagen: es funktioniert ganz hervorragend! Diese Folien sind auf einer Seite mit Mustern aus farbiger Kakaobutter bedruckt. Wenn diese Kakaobutter mit warmer, flüssiger Schokolade in Kontakt kommt, schmilzt sie. Beim Abkühlen bleibt das Muster dann auf der Schokolade zurück.

Aber was erzähle ich euch lange? Schaut selbst:


Um die Folie auszuprobieren, habe ich mir kleine gefüllte Pralinen vorgenommen. Dazu habe ich Silikonförmchen bereitgelegt und 200g leckere Schokolade geschmolzen. (Ich finde es momentan am einfachsten, die Schokoladenstücke in einen Gefrierbeutel zu geben und ihn zuzuknoten. Jetzt darf der Beutel mehrmals 30 Sekunden lang bei 650 Watt in die Mikrowelle, bis die Schokolade geschmolzen ist.)
Schwupps - eine kleine Ecke des Gefrierbeutes abgeschnitten und etwas Schokolade in die Förmchen gegeben.


Die Schokolade habe ich dann mit Hilfe eines Pinsels an den Rändern der Förmchen entlang verteilt. Die Förmchen durften danach für 10 Minuten in den Kühlschrank, so dass die Schokolade formstabil wurde.

Haltet mich bitte nicht für verrückt - aber die meisten Pralinen habe ich mit salzigen TUC-Crackern gefüllt. Ich finde die Kombination aus Salz und Schokolade einfach richtig großartig! Ein paar Pralinen durften aber auch Mandeln beinhalten, so dass mein Mann auch etwas davon hatte.


Bevor die Pralinen nun mit Schokolade aufgefüllt werden, müssen von der Transferfolie passende Stücke zurechtgeschnitten werden. Diese müssen nicht genau auf die Förmchen passen, sie müssen nur ungefähr die richtige Größe besitzen.


Danach kann die restliche Schokolade genutzt werden, um die Pralinen aufzufüllen. Wenn sich die Schokolade nicht gleich ganz glatt verteilt, kann man wunderbar mit einem Zahnstocher nachhelfen, mit dem man die Schokolade im Förmchen verrührt!
Wichtig ist, dass keine Teile der Füllung oben hinausstehen, und dass die Förmchen bis zum Rand gefüllt sind.


Die Folienstücke kann man danach ganz einfach auf die Schokolade legen. Drückt sie gut an, so dass die Folie an jeder Stelle Kontakt mit der flüssigen Schokolade hat.


Nach einer halben Stunde Trockenzeit im Kühlschrank lässt sich die Folie problemlos abziehen.


Das Muster bleibt dabei eins zu eins erhalten!

Mein Fazit: Die Schokoladentransferfolie ist quasi idiotensicher. :-) Es gibt jede Menge Muster, so dass sie die Design-Möglichkeiten für Desserts wirklich erweitern!
Ein Bogen von 30 * 40 cm kosten bei kdtorten 3,75€.

Angeblich lässt sich die Schokolade sogar auf Fondant übertragen...das habe ich aber noch nicht ausprobiert.


Herzliche Grüße aus der Zuckerwerkstatt! 



6 Kommentare:

  1. Deine Pralinen sehen toll aus!!!
    Ich habe auch mal so eine Folie gekauft, aber nie ausprobiert!
    Aber wenn ich jetzt so deine Pralinen sehen, dann muss ich wohl meine Folie rauskramen und auch mal ausprobieren.

    Liebe Grüsse
    Tanja

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    1. Danke Tanja! Die Folie ist wirklich ganz einfach zu benutzen und macht tolle Ergebnisse. :-)
      Liebe Grüße, Venda

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  2. das ist mal wirklich eine tolle Idee. Hab die Folien noch nicht entdeckt.

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  3. Hallo,
    seit einiger Zeit bin ich schon eine "heimliche" Leserin, aber heute muss ich dir einfach mal schreiben! ;)

    Ich überlege immer mal Pralinen selbst zu machen, aber verlier sofort die Lust, bei näheren Nachdenken *schmunzelt*, aber wenn ich das so lese mit der Schokolade und dem Gefrierbeutel. Das ist genial!

    Und das mit Tuc ist doch nichts besonderes, gibt es doch sogar von Milka ;) Das mit der Folie ist aber auch cool - aber erstmal will ich allgemein Pralinen selbst machen, hehe.

    LG,
    Bammy

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    1. Hallo Bammy,
      ich freu mich total, wenn ich eine Rückmeldung von meinen Lesern bekomme. Besonders von den "heimlichen"! :-)
      Hab einen tollen Sonntag abend!
      Venda

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