Fingerfood: Mini-Cupcakes



Back to basic heisst es heute in der Zuckerwerkstatt. Nach den vielen Motivtorten- und Fondant-Basteleien in der letzten Zeit möchte ich in diesem Beitrag gerne einen Gang zurückschalten und euch diese Mini-Cupcakes zeigen, die sich besonders durch drei Dinge auszeichnen: Sie sind schnell gemacht, lassen sich super vorbereiten und schmecken einfach allen.

Gebacken habe ich sie zum diesjährigen Midsommarfest, zusammen mit meiner lieben Cousine Eva. Natürlich gab es auch die obligatorischen Zimtschnecken - aber wir hatten noch etwas Zeit, bevor die Gäste kamen. Und da Eva genauso back-begeistert ist wie ich, haben wir aus den Zutaten, die ich im Kühlschrank und Garten hatte, noch diese Leckereien gezaubert. Sie sind unheimlich lecker geworden und wurden von den Gästen wunderbar angenommen.


Der Teig ist sehr fluffig und vanillig und lässt sich aus wenigen Zutaten in nur einer Schüssel zusammenrühren:
Für 36 Mini-Cupcakes schlagt ihr 3 Eier, 120g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker und etwas Salz mit der Küchenmaschine schaumig auf. Während die Maschine weiterläuft, lasst ihr 100ml Sonnenblumenöl in einem dünnen Strahl in den Teig laufen. Danach siebt ihr 150g Mehl, 50g Speisestärke und ein halbes Päckchen Backpulver und rührt diese Mischung abwechselnd mit 100g Buttermilch unter.

Die Förmchen habe ich hier bestellt: Klick. Ihr benötigt nicht unbedingt eine besondere Backform- die Förmchen sind stabil genug, wenn ihr immer 2 ineinander auf das Backblech stellt. Backt die Muffins dann bei 175°C für ca. 10 Minuten.

Das Tollste an diesem Teig? Man kann die gebackenen Muffins wunderbar einfrieren. Nach dem Auftauen sind sie noch genauso fluffig und lecker. Es ist also kein Problem, sie mehrere Tage im Voraus zu backen.

Einige Stunden vor dem Servieren könnt ihr sie dann auftauen und dekorieren. Anstatt eines Frischkäsefrostings haben Eva und ich einfach Sahne mit Sahnesteif aufgeschlagen und diese dann mit einer Sterntülle auf die Cupcakes gespritzt. Unsere Erkenntnis: Tatsächlich mochten die Gäste die Sahne sehr gerne, weil sie einfach viel leichter und weniger süß ist als ein normales Frosting.


Dekoriert sind die Muffins mit Walderdbeeren aus unserem Garten. Andere Beeren würden aber natürlich genauso gut funktionieren. Wenn das Beeren sammeln oder einkaufen und verlesen zu hektisch werden würde, kann man hier auch wunderbar auf "trockene" Dekoration zurückgreifen: Schokolade, Mandeln, Pistazien, Mokkabohnen, ...

Diese Idee für süßes und leichtes Fingerfood schicke ich zu Eva Schäfer hinüber, die ein Flying Buffet für die Hochzeit ihrer Tochter plant. Wenn ich mich so an meine eigene Hochzeit erinnere, weiss ich noch, dass an dem Tag selbst alle sehr aufgeregt sind und man sich auf keinen Fall noch mit störrischem Hefeteig, unkooperativer Gelantine oder anderen Herausforderungen herumschlagen möchte. Die Mini-Muffins sind einfach und gut im Voraus vorzubereiten und können so hoffentlich den Stress minimieren und die Gäste erfreuen.


Herzliche Grüße aus der Zuckerwerkstatt! 



2 Kommentare:

  1. Das sieht unglaublich lecker aus. Ich brauche für die Hochzeit meiner besten Freundin noch ein paar ideen für das Flying Buffet. Diese Muffins werde ich defiitiv aufnehmen :-) Vielen Dank für Deinen "süßen" Beitrag!

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    1. Schön dass sie dir gefallen, Sandra! :-) Ich finde sie auch wunderbar vorzubereiten, und sie schmecken einfach allen.
      Viel Spaß bei euren Flying Buffet!

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