Geburtstagstorte als Burgturm



Die richtige Torte für eine Prinzessin oder einen Ritter.

Zu Silvester durfte ich endlich mal wieder eine Motivtorte backen. Jippie! :-) Das Geburtstagskind wurde 30 und war auf der Kostümparty als Rapunzel verkleidet. Was passt da besser als ein Burgtum?

Ich habe für diese Torte dreimal einen Wunderkuchen in einer 20cm-Form gebacken. Den Teig habe ich dabei dreimal unterschiedlich eingefärbt - rot, rosa und lila. Leider war der Farbunterschied zwischen rot und rosa nicht so richtig zu erkennen.


Die Wunderkuchen habe ich nach dem Auskühlen jeweils in drei Böden geschnitten und diese abwechseln aufeinander gesetzt: Rot - lila - rosa. Jeder Boden ist dabei mit Ganache bestrichen, so dass der darüber gut hält und die Torte richtig schokoladig wird.


Nach drei Schichten habe ich jeweils eine Trennschicht aus zwei Cakeboards eingelegt, weil man sonst einfach keine sinnvollen Stück aus der Torte hätte schneiden können. So konnte die "Burg" nachher in drei Partien angeschnitten und verteilt werden.

Als nächstes habe ich die Torte komplett mit Ganache überzogen (eine Anleitung dafür gibt es hier: Klick). Die Ganache musste dieses Mal nicht so glatt sein wie sonst, weil die Oberfläche der Burg sowieso aus unregelmäßigen Steinen bestand. Das war eine große Erleichterung. :-)


Für die Steine habe ich eine Schablone von Wilton verwendet. Diese kommt in einem Set für Steine und Holz, und ich fand sie sehr praktisch.

Man muss die Schablone gut mit Puderzucker ausstäuben, ...


... eine kleine Menge Fondant hineingeben und dieses dann mit dem Nudelholz ausrollen.


Danach lässt sich das Fondant wieder von der Form lösen.


Ich habe das überstehende Fondant dann mit einem scharfen Messer weggeschnitten und jeweils eine "Stein-Platte" auf Backpapier platziert.

Der Clou an dieser Form: Die Steinplatten passen genau ineinander, man kann also beliebig viele Platten produzieren und dann wie ein Puzzle aneinander setzen.


Die Steinplatten ließen sich danach sehr gut auf der Ganache festdrücken. Ich hatte etwas Sorge, dass sie sich aufgrud des doch eher großen Gewichts im Lauf des Abends von der Torte lösen könnten, aber sie waren wirklich sehr stabil.

Der ganzen Stabilität der Torte hat es sicher geholfen, dass sie bei 3° Celsius die meiste Zeit des Abends in unserem Auto verbracht hat. Im Hochsommer würde ich darauf achten, dass diese Torte bis zum Anschnitt immer in der Kühlung bleibt.


Herzliche Grüße aus der Zuckerwerkstatt! 



5 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Und ihr hattet die coolsten Kostüme! :-)

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  2. Hallo Steffi!

    Ich hab mich immer gefragt wie man so extrem hohe Torten anschneidet, ohne dass dabei alles in sich zusammen fällt! Im Leben wäre ich nie auf die IDee gekommen, dass zwischen den Boden ein dünnes Cake Board sein könnte! Herrlich! :D

    LG
    Viktoria

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    1. Hallo Viktoria,
      auf die Idee mit den Cake Boards bin ich auch nur gekommen, weil ich gelesen habe, dass man bei so hohen Torten normalerweise Holzstäbe einsetzt, auf die man dann wieder ein Board legt. Die Stäbe brauchte ich zum Glück nicht, weil wer Wunderkuchen mit der Ganache einfach schön stabil war.
      Liebe Grüße!

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  3. Krasse Torte! Sieht echt genial aus.
    Ich würde mich auch mal wieder als Testerin zur Verfügung stellen.

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