Kräppel a la Oma


[Ein Gastbeitrag von meiner lieben Cousine Christina!]

Vielleicht kennt ihr das auch:
in manchen Familien ist es Brauch, 
dass die Enkelin von der Großmama, 
auch durchaus lernt einmal, 
Rezepte aus früherer Zeit, 
für die man auch samstags in der Früh steht bereit. 

Passend zur närrischen Fastnacht, 
habe ich gelernt, wie man Kräppel macht.
Mit kleinen Tipps der Oma und machen Kniffen,
habe ich das Kräppel-Backen schnell begriffen.
Auch wenn die Zutaten immer nur gelten ungefähr,
Spaß macht das Backen umso mehr.

Los geht es schon einen Tag zuvor,
da bereitet man das Mehl bereits vor.
1 kg Mehl wird auf die Heizung gelegt
und am nächsten Tag aufgewärmt durch ein Sieb in eine Schüssel gefegt.
In das Mehl drückt man eine Mulde rein
Und gießt anschließend 200ml lauwarme Milch mit 2 EL Zucker hinein.
Klein gebröselte Hefe dazu,
anschließend braucht die Mischung ihre Ruh`.

Ca. 15 Minuten hast du jetzt Zeit,
halte schon mal alle anderen Zutaten bereit.
Achja, wichtig ist bei Hefe nicht nur Ruh`,
nein, auch Türen und Fenster bleiben zu.

(Für die Wartezeit: http://www.youtube.com/watch?v=kupOnNcoIUY)

Was kannst du in den 15 Minuten tun?
Das setzt den Eiern ganz schön zu.
Es wird für sie nicht ganz komfortabel,
denn sie werden gekläppert (geschlagen) mit einer Gabel.
Zusätzlich 200g Zucker und 2-3 TL Salz bereitgestellt,
zusammen mit 300ml lauwarme Milch und ca. 160 ml Öl hat man fast alles zusammengestellt.
Doch jetzt kommt der Trick für den Kräppel-Geschmack a la Oma:
Die Schale einer frisch geriebenen Zitrone gibt das besondere Aroma.

Alles zusammen kommt nach den 15 Minuten zu dem ursprünglichen Gemisch,
und dann wird mit der Hand alles geknetet und gemischt.
Lass von der Milch doch erst noch etwas zurück,
und gib sie dazu Stück für Stück.
Der Teig sollte nach dem Kneten noch etwas feucht sein,
dann wird der er nach einer ½ Stunde (zugedeckt am warmen Ort)wunderbar aufgegangen sein.



Ist die Wartezeit dann um,
verteilt man auf Blechen Mehl herum.
Aus dem aufgegangenen Teig rollt man nun,
Kugeln so groß wie deine Handfläche und kugelrund.
Diese runden Hefeteile,
finden auf den Belchen dann wieder Ruhe für eine Weile (ca. ½ Stunde).

Sind die Dinger dann aufgegangen,
wird mit dem Backen angefangen.
Während der Wartezeit,
hält die Oma schon den Topf mit 1 Flasche Rapsöl bereit.

Heute gibt es sicher auch noch andere Varianten,
man könnte die Kräppelrohlinge sicher auch in eine Friteuse reinhalten.
Egal wie, das Öl muss man auf ca. 175°C erhitzen,
damit die Kräppel können darin schwitzen.

Die Rohlinge werden dann portionsweise gebacken,
und da man sie nicht mit den Fingern kann anpacken,
dreht man die Kräppel mit einer Stricknadel um,
eine Idee von Oma - gar nicht dumm.

So muss man warten, bis die Kräppel sind goldbraun,
um sie dann aus dem Topf zu holen und sie in den Zucker reinzuhauen.
Wälze sie in feinem Zucker bis sie sind überall bedeckt,
dann wird auch gleich die Kaffeetafel eingedeckt,
und die Kräppel direkt fortgeschleckt.

Die Kräppel a la Oma halten sich nicht lang,
willst du sie selbst probieren, dann halt dich ran.

Ich hoffe, das Rezept hilft euch in der Fastnachtszeit weiter,
bleibt beim Backen stets fröhlich und heiter,
egal ob Mann oder Frau,
ich wünsche euch viel Spaß damit – Helau!




7 Kommentare:

  1. Ich finde es ganz toll, wenn die Oma der Enkelin etwas zeigt. Und dass wir daran teilhaben dürfen, super. Danke dafür.

    Das haben meine Omas auch gerne gemacht und ein paar Rezepte sind sogar auf dem Blog, Jahrzehnte später.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist toll, Barbara.
      ich freue mich, dass meine Cousine das für mich übernommen hat, denn ich sehe meine Familie leider nicht SO oft .

      Löschen
  2. Hallo liebe Venda,
    das ist ja auch mal eine niedliche Idee, ein Rezept als Reim aufzuschreiben :)

    Ich habe dich heute übrigens für den Liebster Award nominiert. Ich hoffe natürlich, dass du Lust hast, mit zu machen.
    Schau einfach bei meinem Post dazu vorbei: http://www.zuckergewitter.de/liebster-award-und-das-gleich-zwei-mal-ick-freu-mir/

    Liebe Grüße, Caro

    AntwortenLöschen
  3. Hihi, sehr witzig gestalteter Blogpost! Und bei dem Youtubelink habe ich bereits nach 3 Sekunden einen Lachanfall bekommen.... wieso weiß ich auch nicht. Nein, ich halte das keine 5 Minuten durch! :D
    Ich finde außerdem die Idee toll auch mal einen Nicht-Blogger einen Gastbeitrag schreiben zu lassen... ich überlege nämlich schon länger mal meine Freundin zu fragen, ob sie nicht mal ein paar Worte schreiben will bei mir...

    So, ich hör jetzt doch noch ein wenig Jeopardy Musik *g*

    Alles Liebe,
    Viktoria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, ich bin gespannt, was deine Freundin schreiben würde! ☺

      Löschen
    2. Oh ja, ich bin gespannt, was deine Freundin schreiben würde! ☺

      Löschen

Ich freue mich auf deinen Kommentar!